Die Kommunikation mit der Stadt Köln (Fahrradbeauftragter bzw. Amt für Straßen und Verkehrstechnik) in Sachen Anregungen für eine Verbesserung des Radverkehrs und der Verkehrssicherheit ist in der Regel zermürbend. Diese Erfahrungen musste ich in der Vergangenheit vielfach machen, wenn ich auf Anfragen keine oder nur unzulängliche Antworten erhielt. Ich hatte allerdings nie einen langen Atem, was die konsequente Verfolgung dieser Anfragen angeht. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Verkehr
Neues ausprobieren: Alternativer Heimweg
Ich war es leid, auf meinem Heimweg unfreundliche Hauptverkehrsstraßen zu benutzen. Gewöhnlicherweise fahre ich nach der Arbeit immer bei meinem Lieblingssupermarkt vorbei, um noch schnell die für das Abendessen notwendigen Dinge zu besorgen. Der zügig zu befahrende Weg führt mich allerdings auf einer der Hauptverkehrsadern (Universitätsstraße – Weißhausstraße) entlang. Ich war es vor allem leid, an der Kreuzung zur Luxemburger Straße mich diskret vor den Autofahrern aufzustellen, um geradeaus auf der Fahrbahn weiterfahren zu können. Je nach Verkehrsaufkommen bedeutet es etwas Stress, die in ihrer freien Fahrt behinderten Autofahrer hinter mir beim Umschalten der Ampel auf grün zu spüren.
Also habe ich vor Kurzem einen neuen Weg ausprobiert. Er führt mich entlang der Kerpener Straße über die Sülzburgstraße. Dieser Weg ist zwar der Beschilderung nach nicht gerade radfahrerfreundlich, aber er bringt mich bei weniger Autoverkehr zügiger an mein Ziel. Weiterlesen
BeNuFa – Befragung zur Nutzung des Fahrrads
Vielerorts wird von der Zunahme des Fahrradverkehrs gesprochen und geschrieben. Auch ein Meinungsforschungsinstitut im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums und des ADFC kommt in einer vor einiger Zeit veröffentlichten Studie zu diesem Ergebnis.
Für mich stellt sich weiterhin die Frage, wie der gemeine Radfahrer sein Fahrrad nutzt und welche Einstellungen er zum Radfahren hat. Da ich die bislang veröffentlichten Beiträge und Studien (insbesondere die oben genannte) recht kritisch sehe, möchte ich mit einer lobbyunabhängigen, bescheidenen, aber dennoch aussagekräftigen Befragung einen tieferen Einblick in das Denken von Radfahrerinnen und Radfahrern gewinnen. Dabei geht es zunächst einmal um die Beschreibung des Verhaltens und der Einstellungen hinsichtlich der Fahrradnutzung und des Fahrradverkehrs. Weiterlesen
Radfahrer-fehlverhaltensweisen
Jeden Tag beim Fahrradfahren muss ich sie beobachten, erdulden und ihnen ausweichen: Radfahrer, die sich nicht an Verkehrsregeln halten. Das ist nicht nur nervig sondern teilweise auch gefährlich. Und obendrein bürden diese Mitmenschen mir die potentielle Verantwortung dafür auf, ihnen im Falle eines in meinem Sichtfeld aufgrund ihres Verhaltens stattfindenden Unfalles helfen zu müssen.
Ob die sich derartig gefährdend verhaltenen Radfahrer dies willentlich tun, aus Unkenntnis heraus oder aus einem Gefühl der Gleichgültigkeit ist natürlich nicht erkennbar. In allen Fällen würde ich jedoch eine Propaganda- Aufklärungs-Aktion für notwendig erachten, damit die Problematik bei den Verursachern ankommt (dazu mehr weiter unten).
Hier erst einmal meine Top Five der nervigsten Radfahrerfehlverhaltensweisen: Weiterlesen
Externes Büro soll Probleme in gefährlichem Kreuzungsbereich lösen
Nach gut zwei Jahren und entsprechenden Nachfragen habe ich dann doch noch eine Antwort aus dem Büro des Fahrradbeauftragten der Stadt Köln zur Situation an der Kreuzung Luxemburger Straße / Weißhausstraße / Universitätsstraße erhalten.
“Hinsichtlich des Kreuzungsbereichs Universitätsstr./Weißhausstr./Luxemburger Str. kann ich Ihnen nicht viel Neues mitteilen. Sie haben recht, dass die derzeitige Situation für den Radverkehr unbefriedigend ist. Die Situation nachhaltig zu verbessern, bedarf einer kompletten Umplanung des Kreuzungsbereiches. Weiterlesen


