Archiv der Kategorie: Radfahren in Köln

“Fahrradgerechte Infrastruktur von A-Z”

Schön ist es, dass die KollegInnen wissen, dass ich mich sehr mit der Fahrradinfrastuktur auseinandersetze. Und so fand ich einen Prospekt in meinem Postfach von der Firma Ziegler zum Thema “Fahrradgerechte Infrastruktur von A-Z”. Darin werden auf 215 Seiten Produkte vorgestellt, die dem Überdachen und Abstellen von Fahrrädern gewidmet sind, dem Laden von E-Bikes/Pedelecs und dem Planen von Fahrradabstellanlagen. Auch wenn ich als Alltagsradler mir keine derartigen Anlagen kaufen würde, empfinde ich die Lektüre des Prospekts doch sehr interessant. Stellen die angepriesenen Lösungen doch das käuflich zu erhaltende Material für interessierte Aufsteller dar.  Weiterlesen


Die Entwicklung des Radverkehrs in den Niederlanden: Beispiel für Deutschland?

Videoausschnitt: Wagenbuur - How the Dutch got their cycle paths

Die Niederlande scheinen nicht immer ein Land gewesen zu sein, in dem das Fahrradfahren eine hohe Priorität genoss. Diesen Schluss lässt jedenfalls ein schönes Video zu, das Mark Wagenbuur auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Dort schildert er die Geschichte, wie die Niederländer an ihre “Fahrradwege” gekommen sind (mir fällt leider kein deutsches Wort ein, das den heutigen Bedingungen der für Radfahrer eingeräumten Wege entspricht). Weiterlesen


Besser langsam unter Fußgängern als den Autoverkehr störend

Das Fahrrad ist ein Fahrzeug. Und als solches sollte man als Fahrradfahrer Strecken regelkonform benutzen können, die auf einer innerstädtischen Fahrbahn liegen. Und zwar als vollständig gleichberechtigter Fahrzeugführer. Okay – es gibt da noch die Radwegebenutzungspflicht, die durch entsprechende Schilder ausgewiesen wird. Aber selbst die führt zumeist dazu, dass der Radfahrer eine zügig befahrbare Strecke parallel zur Fahrbahn als Fahrzeug befahren kann.

Die Stadt Köln hat sich nun anscheinend überlegt, die Fahrmöglichkeit für Fahrradfahrer einzuschränken. An einer innerstädtisch sehr bedeutenden Strecke gibt es nunmehr – folgt man der Beschilderung – keine Möglichkeit für Benutzer eines Fahrrades, mit angemessenem Tempo legal zu fahren. Weiterlesen


Streiktag, Autoverkehr und die Fahrradalternative

Am vergangenen Mittwoch war es soweit: Der öffentliche Dienst in Köln streikte ganztägig. Und der öffentliche Personennahverkehr in Form der Straßenbahnen und Busse war deutlich davon betroffen. Zwar bemühten sich die örtlichen Verkehrsbetriebe, durch private Firmen viele Buslinien am Laufen zu halten, aber durch die fehlenden Stadtbahnwagen war dies nur ein unzureichendes Verkehrsangebot.

Was taten die Kölner? Weiterlesen


Neues ausprobieren: Alternativer Heimweg

Ich war es leid, auf meinem Heimweg unfreundliche Hauptverkehrsstraßen zu benutzen. Gewöhnlicherweise fahre ich nach der Arbeit immer bei meinem Lieblingssupermarkt vorbei, um noch schnell die für das Abendessen notwendigen Dinge zu besorgen. Der zügig zu befahrende Weg führt mich allerdings auf einer der Hauptverkehrsadern (Universitätsstraße – Weißhausstraße) entlang. Ich war es vor allem leid, an der Kreuzung zur Luxemburger Straße mich diskret vor den Autofahrern aufzustellen, um geradeaus auf der Fahrbahn weiterfahren zu können. Je nach Verkehrsaufkommen bedeutet es etwas Stress, die in ihrer freien Fahrt behinderten Autofahrer hinter mir beim Umschalten der Ampel auf grün zu spüren.

Also habe ich vor Kurzem einen neuen Weg ausprobiert. Er führt mich entlang der Kerpener Straße über die Sülzburgstraße. Dieser Weg ist zwar der Beschilderung nach nicht gerade radfahrerfreundlich, aber er bringt mich bei weniger Autoverkehr zügiger an mein Ziel. Weiterlesen


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