Parkende und herrenlose Fahrräder sind nicht nur der Unbill des Wetters ausgesetzt. Sie reizen gleichsam Menschen mit dem entsprechenden Potenzial zu Vandalismus und Diebstahl. Ich selbst habe glücklicherweise nur wenig leidvolle Erfahrungen in dieser Hinsicht machen müssen. Am eindrücklichsten ist mir in Erinnerung geblieben als ich im Jahr 1999 mein damaliges Fahrrad nach einer gescheiterten Beziehung längere Zeit an einem S-Bahnhof zurückließ und erst nach dem Einrichten meines neuen Domizils dazu kam, das Gefährt wieder abzuholen. Zerstörte Fahrradlampen und Reifen waren die Folge. Das war allerdings relativ harmlos im Vergleich zu den Diebstahlfolgen, die ich im neu begonnenen Jahr 2012 in der Kölner Innenstadt beobachten konnte. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Radfahren in Köln
Räder ohne Räder
Externes Büro soll Probleme in gefährlichem Kreuzungsbereich lösen
Nach gut zwei Jahren und entsprechenden Nachfragen habe ich dann doch noch eine Antwort aus dem Büro des Fahrradbeauftragten der Stadt Köln zur Situation an der Kreuzung Luxemburger Straße / Weißhausstraße / Universitätsstraße erhalten.
“Hinsichtlich des Kreuzungsbereichs Universitätsstr./Weißhausstr./Luxemburger Str. kann ich Ihnen nicht viel Neues mitteilen. Sie haben recht, dass die derzeitige Situation für den Radverkehr unbefriedigend ist. Die Situation nachhaltig zu verbessern, bedarf einer kompletten Umplanung des Kreuzungsbereiches. Weiterlesen
Ein X für ein U vormachen
Am vergangenen Montag fand zum dritten Mal das statt, was von Bürgermeisterin Frau Scho-Antwerpes als “Fahrradstammtisch” bezeichnet wurde. Zu diesem offiziell “Radverkehrstreff” benannten Treffen lud die Stadt Köln in das Bürgerzentrum in Deutz ein. Das ausgewiesene Thema lautete: Radwegebenutzungspflicht. An im Saal verteilten Tischen nahmen gefühlte 50 Personen Platz. An den vorderen Podiumstischen nahmen Platz: Herr Möllers (Fahrradbeauftragter der Stadt Köln) und sein Mitarbeiter Herr Klein, Frau Scho-Antwerpes, Polizeidirektor Herr Simon und Verkehrssicherheitsberater der Kölner Polizei Herr Schalke. Der Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln, Herr Harzendorf, ließ sich entschuldigen, da er an einer anderen Podiumsdiskussion teilnahm.
Kölner Radverkehrstreff zum Dritten: Benutzungspflichtige Radwege
In aller Stille gibt die Stadt Köln den Termin für den dritten Kölner Radverkehrstreff bekannt. Eingebaut in einen Artikel, der über die Benutzungspflicht von Radwegen in Köln informiert, erscheint der Terminhinweis am Ende des Textes. Hier also in etwas deutlicherer Platzierung der Teminhinweis:
Dritter Kölner Fahrradtreff
28. November 2011
18 bis 20 Uhr
Bürgerzentrum Deutz
Der erwähnte Artikel ist darüber hinaus auch aus einem anderen Grund interessant. Soweit ich weiß, ist die Radwegebenutzungspflicht nur dann auszusprechen, wenn eine örtliche Gefahrenlage dies notwendig macht. Es müsste also eigentlich darum gehen, dass die Stadt Köln diese örtlichen Gefahrenlagen identifiziert und bis dahin alle Schilder zur Benutzungspflicht von Radwegen entfernt. Weiterlesen
Von Baustellen, verwirrenden Schildern, Ärger und Gefahren
Seit einiger Zeit fahre ich auf meinen täglichen Wegen an Baustellen vorbei. Die jeweils eingerichteten Beschilderungen, um insbesondere den Fahrradverkehr zu lenken, empfinde ich teilweise als kurios bis auch gefährlich. Auf jeden Fall sind sie irritierend. Dies ist für eine behördliche Anordnung, wie sie Verkehrsschilder darstellen, ziemlich daneben. Denn eigentlich ist – soweit ich weiß – für die Beschilderung und Wegweisung einer jeden Baustelle eine behördliche Genehmigung erforderlich; insoweit stellen sie immer eine entsprechende Anweisung für den Verkehrsteilnehmer dar, der er zu folgen hat. Einfach ist das immer nicht. Ich habe mich nun einmal auf eine Extratour begeben, um die für mich vier besonders auffälligen Stellen meiner täglichen Wege zu dokumentieren. Weiterlesen


