Archiv der Kategorie: Fahrradkauf

Leichtere heimische Luftversorgung: Die neue Standpumpe

Ich bemerkte es an der langsameren Geschwindigkeit bei gleichbleibendem Schalt- und Trittverhalten: Die Reifen brauchen wieder mehr Luft. Allerdings habe ich inzwischen keine Lust mehr, erst ein Fahrradgeschäft aufzusuchen, das eine “öffentliche” Standpumpe bereithält oder gar mit meiner normalen Luftpumpe zu hantieren. Und so setzte ich einen schon vor langer Zeit entstandenen Entschluss endlich um und suchte nach einer Standpumpe mit Manometer. Aus mehreren Gründen sollte es ein derartiges Gerät sein.

Zum einen kann durch das Fassungsvermögen der Standpumpe mehr Luft auf einmal in den Reifen gepumpt werden als mit meiner kleinen Power-Luftpumpe und gleichzeitig wird der Kraftaufwand durch die Griff- und Standrohrkonstruktion minimiert. Zum anderen habe ich durch das Manometer die Kontrolle über den tatsächlichen Luftdruck im Reifen. Das wird sicherlich auch hilfreich sein, wenn ich im Winter den Druck etwas minimieren möchte, um besser über den Schnee fahren zu können.

Die neue Standpumpe

Bei Globetrotter griff ich  zu und wählte ein Modell mit einem Aluminiumrohr, einem angenehm wirkenden Griff, einem für die Füße ausreichenden Standfuß, einem Manometer und einem wechselbaren Ventilkopf (da mein Freund und ich unterschiedliche Ventile an den Rädern haben). Die Standpumpe namens “Avignon” von Meru war das günstigste Angebot (knapp 20 Euro). Wahrscheinlich haben die teureren Modell noch einige zusätzlichen Eigenschaften, aber für meine Bedürfnisse scheint die erstandene Pumpe bestens geeignet. Zuhause angekommen habe ich sie – dem Bedarf entsprechend – natürlich gleich ausprobiert. Und ich war recht zufrieden. Die anschließende Probefahrt über die Straße zeigte mir, dass ich zukünftig wohl doch häufiger die Reifen aufpumpen sollte – so leicht und widerstandsfrei ließ es sich fahren. Nun habe ich ja im heimischen Fahrradkeller einen direkten Zugriff auf die Pumpe, so dass ich hoffentlich demnächst weniger abwartend sein werde.


Des Popowehs wegen: Ein neuer Sattel

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich mir einen neuen Sattel zugelegt. Vor allem der Ästhetik wegen, da der Gelsattel an der Seite Risse aufwies. Nun war abermals ein Neukauf notwendig. Dieses Mal allerdings aus einem anderen Grund: Der neue Sattel bereitete mir Popoweh; genauer gesagt schmerzte der Bereich des Sitzbeins. Und das schon nach wenigen Kilometern. In diesem Sinne war ich letztlich doch sehr unzufrieden mit der (eigentlich kaum vorhandenen) Beratung in dem Fahrradladen, wo ich den Kauf tätigte.

Wie ich schon an anderer Stelle erwähnte, wollte ich ja sowieso einen anderen Fahrradladen als Basisstation für Wartungen suchen. Nun habe ich ein Geschäft aufgesucht, das lediglich fünf Minuten Fußweg von meiner Wohnung entfernt ist und vor nicht allzu langer Zeit erst dort eröffnet wurde. Auch wenn ich zunächst aus der Schaufensterauslage bei “Rad Mika” schloss, dass lediglich die Bedürnisse von Renn- und Sportradlern bedient würden, bin ich trotzdem hineingegangen und wurde eines Besserren belehrt. Der Inhaber dieses Einpersonenladens ist sehr kompetent und freundlich. Er hat mich hinsichtlich eines neuen Sattels sehr gut beraten und aufgrund meiner bisherigen Radfahrgewohnheiten zwei Sattelmodelle bestellt, damit ich diese ausprobieren könnte. Nach einer Probefahrt habe ich dann auch gleich den Wohlfühlfaktor auf dem präferierten Modell bemerkt, so dass ich es kaufte.

Der Sattel ist wieder von Selle Royal: Ergogel Plugin Moderate. Er ist etwas schmaler als der vorherige und weist im Dammbereich eine Aushöhlung auf, in die eine spezielle Geleinlage eingelegt bzw. auch herausgenommen werden kann. Beim Fahren fühlt sich das auch auf längeren Strecken sehr gut an – statt Popoweh nun also Popowohl. Der einzige Nachteil, den ich bislang entdecken konnte, ist die Gefahr, dass die Geleinlage beim Tragen bestimmter Hosen herauszufallen droht, wenn man auf- oder absteigt. Mal schauen, wie die weiteren Erfahrungen mit dem Sattel diesbezüglich sein werden.

Neben dem guten Sitzgefühl bin ich nun auch froh, einen kompetent erscheinenden Fahrradladen in meiner Nähe gefunden zu haben. Die nächste Inspektion meines Rades werde ich auf jeden Fall dort durchführen lassen.


Der Ästhetik wegen: Ein neuer Sattel

Neuer Sattel

Neuer Sattel

Vom Driss mit dem Riss in meinem Sattel hatte ich ja bereits berichtet. Die Dinge schreiten voran, ebenso der Riss – wie eine Steinlaus, die sich langsam durch städtischen Untergrund frisst. Und nun beginnt der Frühling, die Sonne lacht in die Welt und ins Gemüt. Man zieht sich leichtere und sommerlicher erscheinende Kleidung an – da kann ich doch nicht mit einer ästhetischen Katastrophe durch die Welt fahren (denn zur Not ginge es ja, rein technisch gesehen). Also musste ein neuer Sattel her. Im Rahmen der sowieso fälligen Frühjahrsinspektion meines Fahrrades (die Bremsbeläge waren auch mal wieder zu erneuern) erstand ich also einen neuen Sattel.

Neuer Sattel

Neuer Sattel

Im Vorfeld hatte ich mir einige Gedanken gemacht, was es denn nun für ein Sattel sein soll. An einen Brooks-Sattel dachte ich ja schon länger. Allerdings haben mir die Ausführungen insbesondere in der Zeitschrift “Fahrradzukunft” (Ausgabe 11) aufgezeigt, dass ein solcher Kernledersattel doch einiges an Pflege braucht. Und ob ich die würde gewährleisten können, weiß ich nicht. Die so genannten ergonomischen Sättel, die mir im Geschäft gezeigt und empfohlen wurden, sprachen mich nicht wirklich an. Bislang konnte ich auch ohne Schlitz in der Sattelfläche gut und bequem fahren. Also entschied ich mich für einen eher (inzwischen) klassisch anmutenden Gelsattel von Selle Royal. Mit dem bin ich auch ganz zufrieden. Nachdem ich die Neigung des Sattels etwas nach vorne justiert habe, fährt es sich auch recht angenehm.

Jetzt kann ich mein Fahrrad endlich wieder abstellen ohne ästhetische Dissonanzen zu verursachen. Der Frühling kann durchstarten.


Vom Driss mit dem Riss: Der aufgeplatzte Gelsattel

geplatzter Gelsattel

Nach noch nicht einmal eineinhalb Jahren Benutzung ist mein Gelsattel aufgeplatzt. Ende letzten Jahres war es nur ein kleiner Riss, jetzt hat er sich schon deutlich ausgebreitet.  Ich habe gelesen, dass dies mit Kälte- und Feuchtigkeitseinwirkung zu tun haben kann. Allerdings bekommt der Sattel im Freien immer einen Schutz aufgezogen, wenn Regen droht. Und ansonsten steht das Rad im Keller.

Entweder ist die Marke Selle Royal gar nicht so königlich. Oder es ist einfach nur ein Billigteil (der Sattel war beim Fahrradkauf bereits installiert). Nun werde ich mir in der nächsten Zeit wohl doch konkretere Gedanken über einen Neukauf machen müssen. Ich hätte ja auch wieder Lust, mit einem Brooks-Sattel zu fahren. Aber soweit ich weiß gibt es dort nicht die Möglichkeit dieser freundlichen “Hydraulik”, die mein jetziger Sattel besitzt. Und eigentlich ist das Sitzen auf dem gelgepolsterten Material auch recht angenehm. Mal schauen…


Leider verpasst: Die Abwrackprämie für alte Fahrräder

Da habe ich letztes Jahr doch tatsächlich was verpasst. Mein neues Fahrrad hätte ich mir auch viel günstiger kaufen können, hätte ich die Abwrackprämie für alte Fahrräder genutzt. Immerhin berichtete Leipzig Fernsehen schon am 1. April 2009 darüber (wie ich soeben bei YouTube entdeckt habe).

Netter Aprilscherz…


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