Archiv der Kategorie: Beobachtungen

Streiktag, Autoverkehr und die Fahrradalternative

Am vergangenen Mittwoch war es soweit: Der öffentliche Dienst in Köln streikte ganztägig. Und der öffentliche Personennahverkehr in Form der Straßenbahnen und Busse war deutlich davon betroffen. Zwar bemühten sich die örtlichen Verkehrsbetriebe, durch private Firmen viele Buslinien am Laufen zu halten, aber durch die fehlenden Stadtbahnwagen war dies nur ein unzureichendes Verkehrsangebot.

Was taten die Kölner? Weiterlesen


Zur gesellschaftlichen Wahrnehmung des Fahrrades als Alltagsvehikel

Gerade habe ich einen Beitrag im Fernsehen über die Problematik von Autoherstellern gesehen, dass “junge Menschen” das Auto nicht mehr als überaus wichtiges Statussymbol betrachten. Gezeigt wurde in den “Tagesthemen” ein junger Mann in Hamburg, der primär zu Fuß geht und die U-Bahn benutzt. Ab und zu (wenn es schnell gehen müsse), benutzt er ein Auto über ein Car-Sharing-System. In der Tat wurde schon mehrfach berichtet, dass das Auto für eine jüngere Generation nicht mehr unbedingt den Stellenwert im Leben einnimmt wie es wohl für vorherige Generationen der Fall war. Daraus allerdings eine Problematik für die Autohersteller und den Verkauf von Autos herzustellen halte ich für etwas überzogen. Weiterlesen


“Störe meine Kreise nicht!” – Stadtverwaltung und Bürgeranfragen

Die Kommunikation mit der Stadt Köln (Fahrradbeauftragter bzw. Amt für Straßen und Verkehrstechnik) in Sachen Anregungen für eine Verbesserung des Radverkehrs und der Verkehrssicherheit ist in der Regel zermürbend. Diese Erfahrungen musste ich in der Vergangenheit vielfach machen, wenn ich auf Anfragen keine oder nur unzulängliche Antworten erhielt. Ich hatte allerdings nie einen langen Atem, was die konsequente Verfolgung dieser Anfragen angeht. Weiterlesen


Der Blick des Reisenden auf das Fahrradfahren hierzulande

Wie nimmt jemand aus den USA die Fahrradnutzung in Deutschland wahr? Sonia Gil hat für ihre Videoreihe “Sonia’s Travels” Berlin besucht und stellt fest, dass das Rad dort neu erfunden wird (“Berlin: Reinventing the Wheel”). Der Anblick von Menschen, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, ihre Kinder chauffieren und ihre Tiere transportieren scheint sie sehr imponiert zu haben. Ihr Blick auf das Fahrradfahren in Berlin wirft eine interessante andere Perspektive auf den Radverkehr, den wir kennen.

Durch hamburgize.com bin ich auf das Video aufmerksam geworden – dankeschön!


Räder ohne Räder

Parkende und herrenlose Fahrräder sind nicht nur der Unbill des Wetters ausgesetzt. Sie reizen gleichsam Menschen mit dem entsprechenden Potenzial zu Vandalismus und Diebstahl. Ich selbst habe glücklicherweise nur wenig leidvolle Erfahrungen in dieser Hinsicht machen müssen. Am eindrücklichsten ist mir in Erinnerung geblieben als ich im Jahr 1999 mein damaliges Fahrrad nach einer gescheiterten Beziehung längere Zeit an einem S-Bahnhof zurückließ und erst nach dem Einrichten meines neuen Domizils dazu kam, das Gefährt wieder abzuholen. Zerstörte Fahrradlampen und Reifen waren die Folge. Das war allerdings relativ harmlos im Vergleich zu den Diebstahlfolgen, die ich im neu begonnenen Jahr 2012 in der Kölner Innenstadt beobachten konnte. Weiterlesen


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