Archiv der Kategorie: Allgemeines

Ende für die Schweizer Velovignette?

Dass die Schweiz eine obligatorische Haftpflichtversicherung für Fahrradfahrer vorsieht in Form einer Velovignette war mir bislang nicht bekannt. Sie muss jährlich für einen Preis zwischen 5 und 8 Franken erworben werden, z.B. in Einkaufszentren oder Postämtern. Diese Pflicht soll nun dort abgeschafft werden. Zumindest Politiker in der Schweiz finden dies notwendig. Morgen wird im Schweizer Ständerat darüber entschieden. Augenscheinlich wird die Vignette bei Radlern eher positiv bewertet (laut swissinfo.ch).

Auch wenn die Velovignette schnell als überflüssige staatliche Regulierung beurteilt werden könnte, scheint es mir doch recht sinnvoll zu sein, dass bei Unfällen mit dem Fahrrad ein Schadensausgleich relativ unkompliziert möglich wird. Hierzulande ist es ja nicht selbstverständlich, dass Fahrradfahrer eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, die auch Schäden mitversichert, die durch das Radfahren entstehen.

(Information gefunden beim Rad-Spannerei Blog)


Leider verpasst: Die Abwrackprämie für alte Fahrräder

Da habe ich letztes Jahr doch tatsächlich was verpasst. Mein neues Fahrrad hätte ich mir auch viel günstiger kaufen können, hätte ich die Abwrackprämie für alte Fahrräder genutzt. Immerhin berichtete Leipzig Fernsehen schon am 1. April 2009 darüber (wie ich soeben bei YouTube entdeckt habe).

Netter Aprilscherz…


Entdeckt: Nextbike-Leihräder in Köln

Das Call-a-bike-System der Deutschen Bahn hat in Köln Konkurrenz bekommen. Nun gibt es auch Leihfahrräder von der Firma Nextbike. Heute sind mir diese Räder in der Innenstadt aufgefallen. Die Leihgebühr ist recht günstig. In Köln zahlt man 1 Euro pro Stunde und 8 Euro für 24 Stunden. Dafür sind die Räder mit verhältnismäßig riesigen Werbeflächen ausgestattet, die man dann spazieren fahren darf.

Nextbike-Räder in Köln

Auch wenn die Leihräder der Deutschen Bahn teurer sind, würde ich ihnen – wenn ich es denn müsste – den Vorzug geben. Sie wirken relativ elegant und durchgestylt. Im Gegensatz dazu machen die Räder von Nextbike auf mich einen relativ klobigen Gesamteindruck. Der Fahrradkorb am Lenker ist ja Geschmackssache, mir fehlt jedenfalls ein Gepäckträger. Die Lichtanlage wirkt so, als ob man am Ende noch zwei Lampen angebracht hat, weils ja sein muss. Die Vorderlampe ist seitlich angebracht unter dem Dynamo. Das Rücklicht wirkt recht versteckt, das hintere Schutzblech verdeckt ein Teil des Lichtes. Aber vielleicht nutzen ja die wenigsten Menschen solche Räder in der Dunkelheit.

Detail Nextbike-Räder: Schloss

Und ein Bügelschloss, wie es an den DB-Rädern befestigt ist, wäre mir lieber als das runde Zahlenschloss; vor allem, weil es eine Verankerung am Rad hat und nicht in den Korb gelegt werden muss. Zwar ist das Entleihen der Nextbike-Räder sehr einfach, aber sie sind nur an festen Standorten zu finden und müssen auch dorthin wieder zurückgebracht und an die anderen Räder angeschlossen werden. Auch hier bietet das Call-a-bike-System (zumindest in Köln) den Vorteil, dass das Rad an jeder Straßenkreuzung abgestellt werden kann.

Mal schauen, wann mir die ersten Nextbike-Radler im Stadtbild auffallen werden.


Das Fahrrad in der Musik?

In der Musik werden ja die unterschiedlichsten Sujets thematisiert: Liebe, Leid und Lebensfreude; Krieg, Frieden und Frieden; Politik und Alltag. Aber inwieweit wird das Fahrradfahren als Thema aufgegriffen? Diese Frage stelle ich mir hin und wieder. So habe ich mal eine erste, kurze Recherche bei Last.fm durchgeführt. Es war schon interessant, was an Vokal- und Instrumentalmusik mir da als Ergebnis ausgeworfen wurde. Auf einer eigenen Seite dieses Blogs (“Das Fahrrad und die Musik“) liste ich deshalb Musikstücke, die das Fahrradthema aufgreifen und die ich ganz interessant oder sogar sehr schön finde.

Wer schöne Musikstücke kennt, kann sie gerne als Kommentar hinzufügen. Ich werde die Liste auch in loser Folge erweitern. So entsteht vielleicht eine hübsche Musiksammlung, die zwar nicht für das Radfahren selbst geeignet ist (Kopfhörer beim Radfahren gefährden ja eher die Verkehrssicherheit), aber sie kann das Denken an und die Gefühle zum Radfahren beim Hören in heimischer Umgebung befördern.


Frühjahrsreinigung: Auf zur Radstation

Wunderschönes Wetter heute mit Sonne und wärmenden Temperaturen. Da es morgen mal wieder regnen soll und ich zur Zeit zu Hause arbeite, habe ich mein Fahrrad kurzentschlossen zur Radstation am Hauptbahnhof gefahren, um es dort wieder gründlich reinigen zu lassen. Nicht nur, dass alles nach den vergangenen winterlichen Wochen ziemlich verdreckt aussieht. Die Kette macht wieder Geräusche, die sie in gut gefettetem Zustand wohl nicht machen würde. Eine Frühjahrsreinigung und -pflege ist also notwendig. Montag  kann ich das Fahrrad wieder abholen. Und wenn es das Wetter gut mit mir meint, werde ich die Gelegenheit dann nutzen, um einfach ein bisschen durch Köln zu fahren.


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