Monatsarchiv: Februar 2012

Neues ausprobieren: Alternativer Heimweg

Ich war es leid, auf meinem Heimweg unfreundliche Hauptverkehrsstraßen zu benutzen. Gewöhnlicherweise fahre ich nach der Arbeit immer bei meinem Lieblingssupermarkt vorbei, um noch schnell die für das Abendessen notwendigen Dinge zu besorgen. Der zügig zu befahrende Weg führt mich allerdings auf einer der Hauptverkehrsadern (Universitätsstraße – Weißhausstraße) entlang. Ich war es vor allem leid, an der Kreuzung zur Luxemburger Straße mich diskret vor den Autofahrern aufzustellen, um geradeaus auf der Fahrbahn weiterfahren zu können. Je nach Verkehrsaufkommen bedeutet es etwas Stress, die in ihrer freien Fahrt behinderten Autofahrer hinter mir beim Umschalten der Ampel auf grün zu spüren.

Also habe ich vor Kurzem einen neuen Weg ausprobiert. Er führt mich entlang der Kerpener Straße über die Sülzburgstraße. Dieser Weg ist zwar der Beschilderung nach nicht gerade radfahrerfreundlich, aber er bringt mich bei weniger Autoverkehr zügiger an mein Ziel. Weiterlesen


BeNuFa – Befragung zur Nutzung des Fahrrads

Vielerorts wird von der Zunahme des Fahrradverkehrs gesprochen und geschrieben. Auch ein Meinungsforschungsinstitut im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums und des ADFC kommt in einer vor einiger Zeit veröffentlichten Studie zu diesem Ergebnis.

Für mich stellt sich weiterhin die Frage, wie der gemeine Radfahrer sein Fahrrad nutzt und welche Einstellungen er zum Radfahren hat. Da ich die bislang veröffentlichten Beiträge und Studien (insbesondere die oben genannte) recht kritisch sehe, möchte ich mit einer lobbyunabhängigen, bescheidenen, aber dennoch aussagekräftigen Befragung einen tieferen Einblick in das Denken von Radfahrerinnen und Radfahrern gewinnen. Dabei geht es zunächst einmal um die Beschreibung des Verhaltens und der Einstellungen hinsichtlich der Fahrradnutzung und des Fahrradverkehrs. Weiterlesen


Radfahrer-fehlverhaltensweisen

Jeden Tag beim Fahrradfahren muss ich sie beobachten, erdulden und ihnen ausweichen: Radfahrer, die sich nicht an Verkehrsregeln halten. Das ist nicht nur nervig sondern teilweise auch gefährlich. Und obendrein bürden diese Mitmenschen mir die potentielle Verantwortung dafür auf, ihnen im Falle eines in meinem Sichtfeld aufgrund ihres Verhaltens stattfindenden Unfalles helfen zu müssen.

Ob die sich derartig gefährdend verhaltenen Radfahrer dies willentlich tun, aus Unkenntnis heraus oder aus einem Gefühl der Gleichgültigkeit ist natürlich nicht erkennbar. In allen Fällen würde ich jedoch eine Propaganda- Aufklärungs-Aktion für notwendig erachten, damit die Problematik bei den Verursachern ankommt (dazu mehr weiter unten).

Hier erst einmal meine Top Five der nervigsten Radfahrerfehlverhaltensweisen: Weiterlesen


Wintertemperaturen-aushaltenotbremse

Es ist kalt! Der Winter zeigt sich von seiner ehrlichen Seite und lässt mich bei Minustemperaturen im zweistelligen Bereich und schneidendem Wind mit dem Rad fahren. In dieser Jahreszeit ist das nicht ungewöhnlich aber dennoch unangenehm. Zwar bin ich froh, dass es nicht wie in den letzten beiden Wintern heftig schneit. Jedoch wird das Fahren trotzdem arg erschwert. Die letzten Tage kam ich mir auf dem Arbeitsweg wie ein unkonditionierter Fahrradanfänger vor, war das Treten doch sehr mühsam. Weiterlesen


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